Verbleibende Lebenszeit

Ich kann meine Zeit für andere nutzen

Statistik kann so brutal sein. Der Tag, an dem ich statistisch sterben werde, ist der 11. Januar 2036. Das errechnet mir die Seite „population.io“. Ich gebe ein, wann ich geboren bin, wo ich lebe, ob ich männlich oder weiblich bin – und dann kommt so eine Zahl heraus.

Ok, 18 Jahre noch. Wenn das stimmt, was stelle ich damit an? Ich möchte mehr Zeit mit meiner Frau verbringen. Meine Enkelkinder groß werden sehen. Meinen Garten genießen. Ich möchte die Zeit nutzen, die Gott mir schenkt.

Was diese Statistik mir auch zeigt: Die meisten Menschen, die in genau der gleichen Stunde geboren sind wie ich, sterben früher. Im Sudan würde ich sechs Jahre weniger leben. In Indonesien ganze sieben.  

Hinter diesem Zahlenspiel stecken zwei wichtige Botschaften: Mein Leben ist begrenzt. Ich darf und soll meine Zeit nutzen. Und die andere: In vielen Ländern herrschen schlechtere Lebensbedingungen als bei uns. Ich kann meine Zeit auch nutzen, um dort etwas zu verändern. Jede Patenschaft für ein Kind, jede Spende für ein Projekt hilft. So wird das Leben dort besser – und meins reicher.   

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