Am Sonntagmorgen

Am Sonntagmorgen
Sonntags im Deutschlandfunk

 

Am Sonntagmorgen: ein kleines geistliches Essay im  Deutschlandfunk für alle, denen der Sonntag mehr ist als nur eine lästige Unterbrechung der Werktage.

Sendezeit: 8.35 – 8.50 Uhr.

 

Abwechselnd evangelisch und katholisch, von fromm bis frei, persönlich bis prinzipiell: über Sinnfragen und Glaubenserfahrungen, über Lebenshilfe, Gottsucher, Hoffnungszeichen und Mutmacher. Eine konzentrierte Viertelstunde lang Zeit zum Zuhören und Nachdenken: mehr als eine Morgenandacht und anders als eine Predigt!

Vorherige Sendung
Am Sonntagmorgen
Pfarrerin Mechthild Werner
24.10.2021 - 08:35
Eine barocke Reformationskirche erzählt

Gold, blau, bunt. Der Deckenhimmel voller Engel, die Emporen bemalt, biblische Szenen überall. „Echt, die ist evangelisch?“, die meisten blinzeln ungläubig, wenn sie die Dreifaltigkeitskirche in Speyer am Rhein betreten. Nah beim Weltkulturerbe Kaiserdom gelegen, ist sie neben der Gedächtniskirche der Protestation ein Publikumsmagnet. Als „barockes Juwel“ beworben, touristisch attraktiv, theologisch aber umso anziehender. Mit 96 Gemälden malt sie gut reformatorisch „allein das Wort“ aus. „Eine Kirche ist kein Museum, sie spricht vom Glauben heute“, betont Pfarrer Steffen Schramm, Studienleiter und Autor des Buches „Sehen mit erleuchteten Augen“. Ein sonntäglicher Rundgang als Hörgang durch eine Bibelbilderkirche. Und die alltägliche Frage, was wir sehen, hören, glauben.

"Am Sonntagmorgen" um 08.35 Uhr im Deutschlandfunk

Nächste Sendung
Am Sonntagmorgen
Anne Kampf
14.11.2021 - 08:35
Gemeinschaft, Glauben und Nähe im Netz

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"Am Sonntagmorgen" um 08.35 Uhr im Deutschlandfunk

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Schawuot-Feier bei Familie Beck, Berlin 1943; Jüdisches Museum Berlin
Barbara Zillmann
10.10.2021 - 08:35

Edith Wolff gründete 1943 die jüdische Widerstandsgruppe "Chug Chaluzi". Jüdische Jugendliche lebten als "Arier" getarnt an wechselnden Orten, lernten heimlich Hebräisch und feierten nachts Shabbat an der Spree - mit einer Taschenlampe statt Kerzen. In "Am Sonntagmorgen" kommen Edith Wolff (1904-1997) und die Zeitzeugen Jizchak Schwersenz (1915-2005) und Zwi Aviram (1927-2020) selbst zu Wort. Alle drei überlebten das NS-Regime.

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Am Sonntagmorgen
Pfarrerin Mechthild Werner
24.10.2021 - 08:35

Gold, blau, bunt. Der Deckenhimmel voller Engel, die Emporen bemalt, biblische Szenen überall. „Echt, die ist evangelisch?“, die meisten blinzeln ungläubig, wenn sie die Dreifaltigkeitskirche in Speyer am Rhein betreten. Nah beim Weltkulturerbe Kaiserdom gelegen, ist sie neben der Gedächtniskirche der Protestation ein Publikumsmagnet. Als „barockes Juwel“ beworben, touristisch attraktiv, theologisch aber umso anziehender. Mit 96 Gemälden malt sie gut reformatorisch „allein das Wort“ aus. „Eine Kirche ist kein Museum, sie spricht vom Glauben heute“, betont Pfarrer Steffen Schramm, Studienleiter und Autor des Buches „Sehen mit erleuchteten Augen“. Ein sonntäglicher Rundgang als Hörgang durch eine Bibelbilderkirche. Und die alltägliche Frage, was wir sehen, hören, glauben.

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